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Rettet unseren Schulhof

Kein Wohnungsbau auf Kosten der Kinder!

Die bauliche Situation an der Schule Rellinger Straße ist seit Langem in vielen Bereichen sehr schlecht. Nun sollen sogar große Teile des Schulgeländes verkauft werden, um den notwendigen Neubau der nicht mehr sanierungsfähigen Turnhalle und einiger dringend benötigten Schulräume für den Ganztag zu finanzieren. Dies verschärft die fatalen Entwicklungen der letzten Jahre und führt zu einer untragbaren Situation an diesem Standort: Immer mehr Kinder müssen sich auf immer weniger Platz drängen.

Durch die größer werdende Anzahl der Schulkinder und den Ausbau der KiTa auf dem gleichen Gelände wird die Menge der Kinder weiterhin ansteigen. Dies wird durch die Entwicklung zur Ganztagsschule noch verschärft, da die Kinder dann deutlich mehr Zeit in der Schule und auf dem Schulgelände verbringen werden.

Schon seit Langem müssen außerdem viele Kinder in der Schule und in der KiTa ihre Zeit in Containern verbringen. Auch diese Container verkleinern den Schulhof, und die Kinder leiden dort unter den schlechten Bedingungen (z. B. Kälte).

Durch den geplanten Verkauf eines erheblichen Teils der Schulhoffläche wird der Schule Rellinger Straße durch diese endgültige Verkleinerung trotz steigender Schülerzahlen jede Wachstumsmöglichkeit genommen. Eine zukunftsfähige Entwicklung dieses Schulstandorts wird hier im wahrsten Sinne des Wortes verbaut. Auch der Schulversuch Längeres gemeinsames Lernen wird dadurch zum Scheitern verurteilt.

Eine Politik, die sich nur an Zahlen und Quadratmetern orientiert, ist kinder- und bildungsfeindlich.

Wir Eltern und Kinder der Schule Rellinger Straße und KiTa Rellinger Straße protestieren vehement gegen diese Entwicklung und fordern endlich eine dauerhafte, nachhaltige und mit der Schule intensiv abgestimmte Verbesserung der Situation.

Wir fordern Politik und Behörden auf, dafür zu sorgen, dass der geplante Verkauf von Schulhofflächen gestoppt wird und folgende Fakten im Interesse von Kindern und Schule nun endlich berücksichtigt bzw. umgesetzt werden.

Wir fordern, dass

  • der seit Jahren bewilligte Bau der neuen Sporthalle als Ersatz für die marode alte Halle umgehend umgesetzt wird, wie im Bebauungsplan „Entwurf Rahmenplan Schulen“ der Finanzbehörde und Schulbau Hamburg festgelegt.
  • die dringend benötigten Räume für die erweiterten Aufgaben der Schule durch Ganztag, Inklusion und nicht zuletzt durch den Schulversuch Längeres gemeinsames Lernen endlich gebaut werden.
  • Schulhof und KiTa-Gelände im Interesse der Kinder entwickelt werden, unter anderem durch die Gestaltung mit einer nutzbaren Sportfläche (Bolzplatz/ Basketball-Areal) ohne Container.
  • das gesamte jetzige Schulgelände der Schule und der KiTa dauerhaft vertraglich zugesichert wird.
  • Kinder und Eltern an allen Planungen zur Umgestaltung der Schule und ihrer Flächen intensiv, kontinuierlich und mit Mitbestimmungsrecht beteiligt werden.

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