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Unterschriftenübergabe – Bericht

Am Mittwoch, dem 16.4.2013, haben wir im Vorfeld der Schulausschusssitzung Herrn Senator Rabe unsere gesammelten Unterschriften überreicht.

Wir konnten fast zweitausend(!) Unterstützer gegen den Verkauf unseres Schulhofes gewinnen. (Ganz genau sind es 1.982.)
Ein toller erster Erfolg, danke an alle eifrigen Sammlerinnen und Unterschreiber. Sicher war dieser breite Rückhalt auch ein Grund für den Bericht desHamburg Journal am gleichen Abend, der viele unserer Argumente und unserer Kritik aufgreift (Video im Link).

Dort sagt Senator Rabe allerdings: “Man darf auch mal cool bleiben, nicht jeder der mit einem Zollstock über den Schulhof rennt, ist es wert eine Bürgerinitiative zu gründen.”

Keine Angst, Herr Senator Rabe, wir bleiben cool. Aber wir Eltern, Kinder und Einwohner von Eimsbüttel haben die berechtigte Sorge, dass bei der bereits jetzt sehr dichten Bebauung des Stadtteils weiterer wertvoller Raum für die Kinder verloren geht.
Wir fordern die Politik auf, unseren Stadtteil lebenswert zu erhalten. Nicht zuletzt durch die Einführung der Ganztagsschulen brauchen unsere Kinder viele Bewegungs- und Entfaltungsmöglichkeiten auf dem Schulgelände.

Auch gibt es an der Schule Rellinger Straße keine Sportplätze in unmittelbarer Nähe. Die nächsten Sportplätze sind zu weit entfernt, als dass sie in den regulären Sportunterricht integrierbar wären. Deswegen ist es dringend nötig, das komplette Schulhofgelände als Fläche für Sport und Spiel zu erhalten, statt Teile für den Wohnungsbau an Investoren frei zu geben.
Übrigens ist es auch den anderen Hamburger Bürgern nur schwer vermittelbar, warum der Senat beginnt, in dicht besiedelten Stadteilen Freiflächen für Kinder zugunsten von privatem Wohnungsbau zu dezimieren.

Wir sind sehr gespannt auf die Planungsvorschläge des Senators, die Zwischenpräsentation wird uns am Freitag, den 26. April vorgestellt. Auch in einem aktuellen Brief an die Eltern der Schule Rellinger Straße schreibt der Senator von einer massiven Verkleinerung des Geländes auf nur ca. 2.500 Quadratmeter, eine unglaubliche Beschränkung auf ungefähr ein Drittel der jetzigen Fläche.

Deswegen gilt bis auf Weiteres der abschließende Kommentar des Hamburg Journals:
“Welchen Vorteil die Schulen von den Flächenkürzungen haben sollten, hat hier noch keiner wirklich verstanden. Klar ist: Der Protest geht weiter.”

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