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Zwischenpräsentation der Bebauungsentwürfe

Wie auch im Brief des Schulsenator Rabe angekündigt, erfolgte am 26. April in der Schule die Präsentation der baulichen Vorschläge für die Schulhofverkleinerung. Vier Elternvertreter waren dazu mit eingeladen und ließen sich die Projekte darstellen.

Alle Vorschläge sehen unverändert des Verkauf eines großen Geländeteils für den Wohnungsbau vor. Wir Elternvertreter können aus der resultierenden Verkleinerung der Fläche auch weiterhin keinen Vorteil erkennen.

Wir stimmen durchaus mit der Schulbehörde überein, dass das jetzige Gelände nicht gerade ideal geschnitten ist und dadurch längst nicht optimal genutzt werden kann.

Deswegen kann auch unserer Meinung nach das gesamte Gelände wegen des Turnhallen-Neubaus und eines möglichen Neubaus des Kita-Gebäudes ingesamt neu aufgeteilt werden. Allerdings muss auch ohne Verkauf von Geländeteilen gewährleistet sein, dass die Schule ein hochwertiges “multifunktionales” Außengelände behält.

Die Schulbehörde selbst formuliert die Anforderungen für ein solches Gelände so:
“Die Außenflächen sind insbesondere bei Ganztagsschulen integraler Bestandteil des Lebensraums Schule. Nicht nur für die Pausennutzung müssen sie sowohl Bewegungs- und Spielmöglichkeiten bieten als auch Rückzugs- und Ruheflächen. Die Freiflächen sind deshalb mit verschiedenen einsehbaren Bereichen für altersgemäße und gegebenenfalls behindertengerechte Spielgeräte (insbesondere an Grundschulen), Rasenspiele, mindestens ein Kleinspielfeld, aber auch Sitz- und Klönecken und Ruhebereiche einzurichten. Zur Unterstützung des Sach- und Naturkundeunterrichts ist in die vorgesehenen Pflanzflächen eine Auswahl der wichtigsten heimischen Gehölze aufzunehmen. Daneben können für Unterrichtszwecke auch Wasserbecken, Terrarien und Ansaatflächen (Schulgarten) eingerichtet werden, sofern dies nicht zu einer Überschreitung der Kostenrichtsätze führt.” (Quelle: Musterflächenprogramm)

Wie die Schulbehörde solche sehr sinnvollen und notwendigen Eigenschaften mit den vorgesehenen 5m² pro Kind realisieren will ist und bleibt uns unklar.
Es gibt auch bisher keinerlei dazu passenden Entwürfe der beauftragten Architekten.

Unser vorrangiges Ziel bleibt, dass der Bewegungsfreiraum für unsere Kinder erhalten und so Qualität gesichert wird, Lebensqualität!

Wir haben Herrn Senator Rabe zu einem Gespräch eingeladen, um ihm unser Anliegen detailliert darzustellen.

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